Das Bild der Seele im Wandel der Jahrhunderte, das ist das Thema. An der Hochschule Magdeburg-Stendal entwickeln Studierende gerade einen Podcast zur Geschichte der Psychologie. Die Adressat*innen: der nächste Jahrgang. Ein Pionierprojekt.

Die Anfrage aus Sachsen-Anhalt kam unverhofft – ob ich per Online-Seminar an die hundert Psychologiestudent*innen begleiten möchte, bei der Umsetzung ihres Podcast-Projekts. Das klang spannend. Ich habe zu diesem Lehrauftrag sofort „ja“ gesagt. Audios als Leistungsnachweise sind im Coronajahr DER Trend an Hochschulen. Auch auf Distanz lässt sich so gemeinsam etwas erschaffen. Doch hier geht es um mehr.

Im Wechsel von Onlineseminar, Teamterminen und Arbeitsgesprächen entstehen Podcastfolgen, die nicht nur zentrale Thesen wiedergeben, sondern auch für andere Studierende spannend sein sollen. Realisiert nach allen Regeln der Kunst. „Wie machen wir in der Moderation neugierig auf das mittelalterliche Geist-Seele-Konzept?“ „Wie könnte ein Streitgespräch zwischen Platon und Sokrates klingen?“ Das sind zwei von vielen Fragen.

Mir macht es Freude in den Online-Arbeitsgesprächen zu hören, wie viele Ideen da sprudeln. Interviews mit Werbepsychologen und Forensikerinnen werden geplant, passend zum Thema eine Kirche als Ort der Aufnahme erwogen, ein Double für Pawlows Hund gecastet. Das könnten ziemlich muntere Beiträge zur sich entfaltenden Wissenschaftskommunikation werden. Die damit auch gleich trainiert wird.

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