Schon vor der Coronakrise litten Millionen Menschen in Deutschland unter einem Mangel an sozialem Austausch. Nicht nur, aber vor allem Ältere. Für diese Radioreportage habe ich recherchiert, was Kommunen und Initiativen gegen die zunehmende Vereinsamung tun.

Dauerhafte Distanz zu anderen Menschen tut, wie wir gerade erfahren, nicht gut. Wir tun das im Wissen, dass die Isolation vorüber geht. Das wünschen sich auch diejenigen, bei denen Einsamkeitsgefühle schon vor Corona zum Alltag gehörten. Laut Deutschem Alterssurvey, fühlen sich über drei Millionen Menschen einsam, Tendenz steigend. Mit 30 Jahren, mit 60 und ab 75 ist die Gefahr am größten, zu vereinsamen. Im Nahfeld wird das fälschlicherweise oft als Einzelschicksal wahrgenommen.

Gerade weil die Gesellschaft älter wird, müssen wir lernen, wie wir dafür sorgen können, dass Ältere, die unter Einsamkeit leiden, wieder in Kontakt kommen, am öffentlichen Leben teilhaben. Das ist eine Zukunftsaufgabe in Deutschland. Die Frage ist: Was funktioniert? Und warum? Und überhaupt, wie erreicht man Menschen, die zurückgezogen leben? Einige Kommunen haben beispielhafte Antworten auf diese Fragen gesucht und gefunden. Zu hören sind sie in dieser Reportage, die auf NDR Info lief:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/epg/Gemeinsam-statt-einsam,sendung1007148.html